Eine Darmsanierung beim Hund ist nach einer Behandlung mit Antibiotika, nach einer Wurmkur, bei Ernährungsumstellungen und bei Erkrankungen oder Beschwerden (z. B. Durchfall) sinnvoll. Die Hund-Darmsanierung trägt dazu bei, dass sich eine gesunde Darmflora bildet. In einer gesunden Darmflora arbeitet das Mikrobiom – die Ansammlung gesunder Bakterien – und erfüllt dabei wesentliche Aufgaben für die Gesundheit deines lieben Vierbeiners: Ausscheidung unverdaulicher oder schädlicher Stoffe, Beitrag zum gesunden Hormonhaushalt, Verwertung von Vitaminen und Mineralstoffen und vieles mehr! Leider können Behandlungen, Erkrankungen oder Beschwerden zu einem Absterben dieser wichtigen gesunden Bakterien führen. Eine gesunde Darmflora beim Hund fördern ist daher unerlässlich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Mikrobiom verrichtet lebensnotwendige Aufgaben im Körper des Hundes. Bei Durchfall, Behandlungen (Wurm) und Erkrankungen kann das Gleichgewicht der Bakterien gestört werden, wobei von einer Dysbiose die Rede ist
  • Durch die Darmsanierung beim Hund stellst du das Gleichgewicht wieder her, sodass sich dein Hund gesünder und wohler fühlt.
  • Eine Darmsanierung ist auch ausgezeichnet, um Ernährungsumstellungen bei deinem Hund in die Wege zu leiten.
  • Es existieren mehrere Mittel und Möglichkeiten zur Darmsanierung Hund: Natürlich mit Hausmitteln, mit kompletter Ernährungsumstellung oder auf Basis spezieller Produkte.

Produkttipp: Unterstützung für Verdauung und Immunsystem von maxxidiggest als Allrounder!

Das Produkt Unterstützung für Verdauung und Immunsystem von maxxidiggest* ist ein Geheimtipp, für den ich Feuer und Flamme bin. Einerseits kombiniert es Präbiotika mit Probiotika – ein absolutes Qualitätsmerkmal für die Darmgesundheit, wie du später merken wirst! Andererseits enthält es Verdauungsenzyme. Da es nicht direkt als Mittel gegen Durchfall oder für speziell den Darm beschrieben ist, werden viele Suchende nicht darauf aufmerksam. Schade, denn es ist ein echter Allrounder. Selbstverständlich gibt es auch einige andere Mittel mit ähnlicher Wirksamkeit. Aufgrund des ganzheitlichen Ansatzes arbeite ich bei meiner Prinzessin Jolie aber immer mit diesem Produkt.

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  • Entworfen speziell für den Verdauungstrakt von Hunden
  • Wirksame Probiotika – maxxidigest+ enthält Pediococcus acidilactici Probiotika, die wissenschaftlich erwiesen die ätzende Magenumgebung von Hunden überleben (siehe Foto 6)

Darmflora Hund aufbauen: Wieso und in welchen Situationen ist es notwendig?

Die Darmsanierung beim Hund ist nach Behandlungen mit Wirkstoffen, die Bakterien und Viren abtöten, notwendig. Ein Beispiel für solche Behandlungen ist der Wurmbefall oder dessen Prävention.

Hunde müssen insbesondere als Welpen, aber auch im Erwachsenenalter, regelmäßig entwurmt werden. Ansonsten kann der Wurmbefall zu schwerwiegenden Erkrankungen führen, wobei der Hund stark an Gewicht verlieren und schwächer werden kann. Das Unpraktische an den Wurmkuren ist, dass sie auch das Mikrobiom schädigen.

Anschließend ist deswegen für eine gesunde Darmflora beim Hund deren neuer Aufbau notwendig. Hier spricht man von der Darmsanierung Hund nach Giardien (Giardien ist der Name bestimmter Mikroben) und der Darmsanierung Hund nach Wurmkur. Ein weiterer Fall, in dem eine Darmsanierung notwendig wird, ist die Behandlung mit Antibiotika. Antibiotika zerstören ohne Ausnahme sowohl wichtige gesunde als auch schädliche Bakterien im Organismus des Hundes. Eine Darmsanierung Hund nach Antibiotika haucht dem Darm und dessen Mikrobiom wieder neues Leben ein.

Ansonsten ist Durchfall beim Hund ein wesentliches Problem: Durchfall beim Hund ist keine Seltenheit. Oft rührt dies daher, dass Hunde gern Dinge essen, die nicht in ihren Verdauungstrakt sollten. Neptun, der Labrador eines Bekannten, ist ein notorischer Müllfresser. Irgendwie schafft er es immer, ungesunde Dinge zu schlucken, egal wie aufmerksam sein Herrchen ist. Die folgenden Probleme treten deshalb auch bei Neptun häufiger auf, obwohl es dafür auch andere Ursachen gibt. Ursachen für Durchfall sind mitunter Erkrankungen, Vergiftungen und Wurmbefall. Du siehst: Bei Durchfall und Wurmbefall gibt es gleich zwei Gründe, die Darmflora Hund aufzubauen.

Auch eine Darmsanierung bei Hunden mit Allergie ergibt Sinn: Hiermit ist gemeint, dass eine Vielzahl an Allergien von Hunden auf einen geschwächten Darm zurückgehen kann. Die Darmsanierung Hund Allergie bietet daher eine minimale Chance, die Allergie loszuwerden.

Zu guter Letzt möchte ich noch einen Punkt hervorheben, bei dem die Hintergründe einer Darmsanierung Hund nicht negativ sind: Ernährungsumstellung. Wenn du die Ernährung deines Hundes auf das BARFEN umstellen möchtest, fällst du grundsätzlich eine gute Entscheidung. Denn das BARFEN ist für deinen Vierbeiner mit geschmacklicher Abwechslung und maximaler Verwöhnung der Sinne verbunden. Stelle dir mal vor, du müsstest – wie ein Großteil der Hunde – dein Leben lang Futtermittel aus der Packung essen und bekämest nichts Frisches. Nicht wirklich verlockend, oder?

Mit dem BARFEN legst du eine nachhaltige, gesunde, biologisch artgerechte Fütterung fest. Diese Umgewöhnung für den Hund auf eine neue Ernährung kann Begleiterscheinungen und durch die stattfindende Entgiftung Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Durch das Hund-Darmflora aufbauen leitest du die Ernährungsumstellung optimal in die Wege, um die Beschwerden zu reduzieren.

Darmsanierung Hund: So gelingt dir der Aufbau einer gesunden Darmflora!

Du hast bei der Hund-Darmsanierung die Wahl zwischen einem Vorgehen, das rein auf Hausmitteln basiert, oder einer durch Produkte unterstützten Darmsanierung. Welchen Weg du auch immer wählst: Im Vordergrund steht so oder so vorab eine Ernährungsumstellung! Gleichzeitig ist die Ernährungsumstellung beim Hund-Darmflora aufbauen auch eine Möglichkeit für dich, den Ernährungsplan deines Vierbeiners dauerhaft umzustellen. Einige Besitzer machen bei der Ernährung ihres Hundes anfangs Fehler. Unpassend ist, dass sich der Hund an diese nicht idealen Nahrungspläne gewöhnt. Schließlich wird von einer Ernährungsumstellung hin zu einem verbesserten und gesünderen Nahrungsplan abgesehen. Der Aufbau einer gesunden Darmflora ist ein ausgezeichneter Vorwand, um kleinere Modifikationen in der alltäglichen Ernährung deines Lieblings vorzunehmen. Daher fangen wir zunächst beim besten – weil absolut natürlichen und nachhaltigen Weg an – und schauen uns an, wie die Ernährungsumstellung als Basis funktioniert.

1. Weg: Beim Darmflora aufbauen Hund mit einer Ernährungsumstellung die Basis legen

Damit die Umsetzung einer neuen Ernährung gelingt, steht an oberster Stelle: Geduld. Das Problem, dass ein Hund neue Nahrung nicht akzeptiert, ist häufig in einer zu rabiaten Umstellung gegeben.

Die schrittweise Umstellung der Ernährung ist wichtig!

Stelle dir mal vor, du selbst müsstest von einem Tag auf den anderen all deine bisherigen Nahrungsgewohnheiten ändern – eine riesige Herausforderung! Am besten setzt du die folgenden Tipps um, indem du innerhalb eines Monats das vorige Futter schrittweise durch Neues ersetzt. Bewährt hat sich bei mir und meiner Jolie nach mehreren Versuchen die Strategie, immer wieder ein bisschen mehr vom neuen Futter unter das alte Futter zu mischen, bis das alte Futter komplett ersetzt wurde.

 

Wie aber soll das neue Futter aussehen?

  • Ballaststoffe! Diese stehen so sehr wie kein anderer Nährstoff im Fokus einer gesunden Ernährung für den Darm. Gesunde Bakterien ernähren sich von Ballaststoffen. Zudem optimieren Ballaststoffe die Ausscheidung, indem sie Durchfall und Verstopfungen zu lindern vermögen.
  • Püriertes Obst und Gemüse! Beide tragen zu einem reichhaltigen Gehalt an Ballaststoffen bei. Obst und Gemüse sollte stets püriert oder angedünstet verabreicht werden, weil es ansonsten für den Verdauungstrakt des Hundes nicht verwertbar ist. [1]
  • Getreide! Hier sind vor allem Dinkel, Reis, Kamut, Hafer und Hirse für den Hundeorganismus gut verwertbar. [2] Entgegen weitläufiger Behauptungen, kann der Hund die Stärke aus Getreide gut verdauen. Bis zu zwei Drittel der Hundeernährung können aus Stärke bestehen. [3] Getreide wiederum ist ein guter Lieferant für Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.
  • Fleisch und Fisch! Natürlich darf das Fleisch nicht fehlen, das im Idealfall von Rind, Kalb, Bulle, Färse oder Kuh stammt. Nicht zu vergessen ist die wichtige Rolle von Fisch, der mit seinem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren für das Herz-Kreislauf-System des Hundes vorteilhaft ist; u. a. Kabeljau, Heilbutt, Thunfisch, Forelle und Makrele bieten sich an. [4]
  • Auch Öle sind grundsätzlich wichtig für die Gesundheit des Hundes. Wie beim Menschen, ist das Olivenöl als Nahrungsmittel eines der wohl besten Öle. Weitere geeignete Öle sind mitunter Hanföl, Leinöl und Weizenkeimöl. [5]
Neben Lachsöl ist vor allem auch Olivenöl sehr geeignet für Hunde.

Beachte den individuellen Kalorienbedarf deines Vierbeiners, denn auch gesunde Ernährung kann bei Übermaß zu Übergewicht führen. Ebenso ist die empfohlene Nährstoffaufteilung zu beachten: 50 % Fett, 30 % Kohlenhydrate und 20 % Eiweiß. Leider kommt es bei natürlicher Hundenahrung dazu, dass das Herrchen / Frauchen dem Hund zu viele Fette und Eiweiße auftischt. Dies entspringt einer Überdosis an Fleisch, die meist auf dem Gedanken beruht, der Hund sei wie ein Wolf hauptsächlich ein Fleischfresser. Aber es ist ganz anders: Der Wolf als Jäger nimmt keine Ballaststoffe zu sich, weil er hauptsächlich Energie braucht und überleben muss. Der Hund hingegen ist domestiziert, weswegen ein langes Leben mit Wohlbefinden im Fokus steht. Dieses wird durch eine ballaststoffhaltige Ernährung mit optimaler Aufteilung von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen sichergestellt. Meine Empfehlung an dich – vor allem beim Darmflora Hund aufbauen – ist daher: Mut zu Kohlenhydraten!

Bei der Darmsanierung Hund solltest du natürlich zunächst schonende Kost wählen, die weniger Fett enthält.
Auch wenn die Zufuhr von Gemüse und Obst für den Hund wesentlich ist, gibt es aus dieser Nahrungsmittelgruppe und auch aus weiteren Nahrungsmittelgruppen Lebensmittel, die der Hund aus etwaigen Gründen nicht zu sich nehmen darf. Dazu gehören u. a.: Schweinefleisch und Fleisch vom Wildschwein (außerdem einige andere Arten von Fleisch und Innereien), Obstkerne, unreine Tomaten und unreiner Spargel, Sonnenblumenöl, Distelöl, Maiskeimöl, Avocados, Rosinen, Weintrauben, mehrere Gemüsesorten aus der Gruppe der Nachtschattengewächse, Zwiebelgewächse sowie Kohlarten, Hülsenfrüchte und Nüsse. Da dies nicht die vollständige Liste ist, solltest du dich immer informieren, bevor du neue Nahrungsmittel in den Speiseplan deines Hundes einbringst. Das waren soweit die wichtigsten Hinweise für die BARFER.

Solltest du mit Hundefutter arbeiten, dann ist es wichtig, dass du zur Förderung einer gesunden Darmflora hochwertiges Futter kaufst, das ausreichend Ballaststoffe enthält. Bedenke bei der ganzen Geschichte einen wesentlichen Vorteil des BARFENs: Du bietest deinem Hund genau das, was er mit seiner feinen Nase und Zunge will – zahlreiche neue und imposante Geschmackseindrücke!

2. Weg: Darmsanierung Hund Hausmittel mit besonderen Eigenschaften nutzen

Die Tipps zur Ernährungsumstellung aus dem ersten Schritt gelten nach wie vor. Es gibt aber einige Lebensmittel, die mit besonderen Eigenschaften hervorstechen und sich als Darmflora Hund aufbauen Hausmittel ausgezeichnet eignen. Drei dieser Hausmittel sind:

  • Joghurt
  • Sauerkraut
  • Flohsamen
Mit Joghurt lässt sich die Darmflora bereits gut unterstützen.

Hund-Darmflora aufbauen mit Joghurt und mit Sauerkraut die Hund-Darmflora unterstützen funktioniert wegen der enthaltenen Milchsäurebakterien gut. Dank Milchsäure entsteht ein Milieu von 3,0 pH im Magen-Darm-Trakt deines Hundes, sodass die Verfügbarkeit von Nähr- und Wirkstoffen höher ausfällt. Eine verbesserte Zellregulation und ein besser funktionierendes Immunsystem sind weitere Vorteile der Milchsäure. Die Flohsamen sind einzig und allein aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts gute Darmsanierung Hund Hausmittel. Sie saugen Wasser auf und verbessern beim Durchfall die Konsistenz. Bei Verstopfung erleichtern sie die Abführung des Kots.

Diese drei Hausmittel um eine gesunde Darmflora beim Hund aufzubauen lassen sich um weitere Hausmittel ergänzen, wie z. B. geriebene und ungeschälte Äpfel. Diese enthalten sogenannte Pektine, die wie Ballaststoffe die Konsistenz des Kots bei Durchfall verbessern können.

3. Weg: Darmflora aufbauen Hund mit speziellen Produkten

Neben der natürlichen Darmsanierung beim Hund mittels Ernährungsumstellung und Hausmitteln bietet dir der Markt eine Reihe spezieller Mittel. Diese sind z. B. Mittel aus der Homöopathie zur Hund-Darmsanierung oder die bekannten Produkte Perenterol Hund Darmsanierung und Darmsanierung Hund Symbiopet.

maxxidog – maxxidigest+ Probiotika, Präbiotika & Verdauungsenzyme für Hunde –...
  • Entworfen speziell für den Verdauungstrakt von Hunden
  • Wirksame Probiotika – maxxidigest+ enthält Pediococcus acidilactici Probiotika, die wissenschaftlich erwiesen die ätzende Magenumgebung von Hunden überleben (siehe Foto 6)

Das homöopathische Mittel Heilerde zur Darmsanierung beim Hund ist das wohl Bekannteste. Heilerde enthält reichlich wertvolle Mineralien und bindet Magensäure, sodass es auch gegen Sodbrennen hilfreich sein kann. Ebenfalls aus dem Bereich der Homöopathie bieten sich Schüssler-Salze mit den Nummern 4, 9 und 10 an. Zudem können Globuli und Bachblüten hilfreich sein. Ich selbst habe bei Jolie nur die Heilerde getestet. Ich habe sie zur Unterstützung einer Ernährungsumstellung genutzt und war zufrieden.

Solltest du die Darmsanierung nicht im Zuge einer Ernährungsumstellung durchführen, sondern sollten die Anlässe Erkrankungen oder Behandlungen sein, dann empfehle ich dir die Kombination von Präbiotika (Bakterien, von denen die gesunden Bakterien sich ernähren) und Probiotika (gesunde Bakterien, die die Darmflora direkt unterstützen) als wirksame Lösung. Als Probiotika bieten sich Darmsanierung Hund Symbiopet und das Mittel OmniBiotic an. Präbiotika allein sind hingegen kaum käuflich. Sie sind meistens mit Probiotika kombiniert, wie z. B. in meinem Produkttipp maxxidiggest*.

Quellenverzeichnis

[1] Böhm, S.: Rohfütterung für Hunde. Schwarzenbek: Cadmos Verlag, 2016.
[2] Balzer, M.: Mein Hund gesund durch Frischfütterung. Stuttgart: Müller Rüschlikon Verlag, 2013. 1. Auflage.
[3] Fritz, J. Dr. med. vet.: Hunde barfen – Alles über Rohfütterung. Stuttgart: Eugen Ulmer KG, 2015.
[4] Balzer, M.: Mein Hund gesund durch Frischfütterung. Stuttgart: Müller Rüschlikon Verlag, 2013. 1. Auflage.
[5] Gelhaus, N.: Futterfibel – Hunde gesund ernähren. Reutlingen: Oertel+Spörer Verlags-GmbH + Co. KG, 2013.

Alisa
Autor

Hallo und herzlich Willkommen bei Petou! Mein Name ist Alisa und ich komme aus einem Ort irgendwo im tiefsten Schwarzwald. Ich habe in einem kleinen Ort im noch tieferen Schwarzwald „Online Medien“ studiert. Schon immer habe ich gerne in Blogs zu den unterschiedlichsten Themen gestöbert und mich hier und da ein wenig inspirieren lassen. Und mal ehrlich – was wäre ich für eine „Online Medien“-Studentin, wenn ich nicht auch mal einen eigenen Blog schreiben würde? Weiterlesen

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