„Ich barfe meinen Hund“ – diesen Satz höre ich in letzter Zeit immer öfter. Barfen? Was zum Henker ist das nun wieder? Für all diejenigen, die mit der Wahl zwischen Trocken – und Nassfutter schon überfordert sind – keine Sorge ihr seid nicht allein.

Die richtige Hundeernährung scheint mittlerweile eine wahre Raketenwissenschaft zu sein. Trockenfutter, Nassfutter, vegetarische oder vegane Hundeernährung und jetzt auch noch Barfen. Das ist ja fast schlimmer als bei uns Menschen! Aber keine Sorge. In diesem Ratgeber kläre ich euch über die gängigsten Arten der Hundeernährung auf und wie ihr für euren Vierbeiner die richtige Ernährungsweise findet. Starten wir mit BARF!

Das Wichtigste in Kürze:

  • „BARF“ steht für „biologisch artgerechte Rohfütterung“ und orientiert sich an den Ernährungsweisen wildlebender, fleischfressender Tiere
  • Beim Barfen wird zu 70% mit Fleisch und 30% mit Obst und Gemüse gefüttert, angereichert wird das Futter mit wertvollen Fetten sowie Mineralstoffen
  • Auch Welpen kann man Barfen, jedoch gibt es einige Dinge zu beachten
  • Barfen kann für Hund und Mensch gefährlich werden, wenn durch rohes Fleisch oder Fisch, antibiotikaresistente Bakterien übertragen werden

Was ist Barfen?

Barf – dieser Begriff ist eigentlich eine Abkürzung und steht für „biologically appropriate raw food“ oder „biologisch artgerechte Rohfütterung“ (1). Auch für „biologisch artgerechtes rohes Futter“ und „born again raw feeders“, oder „bones and raw food“ steht das Kurzwort BARF. Da kann man schnell mal den Überblick verlieren. Also noch einmal verständlich:

BARF – kurz und knapp.
Bei BARF, oder beim barfen geht es darum, seinen Hund mit einer Rohfütterung möglichst artgerecht zu ernähren.

Das Barfen orientiert sich daran, wie wildlebende, fleischfressende Tiere sich in der Natur ernähren. Kurz gesagt. In den Napf kommen rohes Fleisch, Gemüse, Obst und Getreide – hin und wieder gibt’s auch mal einen Knochen. Verzichtet wird dabei auf fertiges Trocken- oder Nassfutter. Das bietet die Möglichkeit, die Ernährung deiner Fellnase ganz individuell zusammenzustellen.

BARF – was kommt rein?

Die Hauptbestandteile beim Barf Futter sind:

  • Fleisch und Fisch
  • Obst und Gemüse
  • Getreide
  • Fette
  • Vitamine und Mineralien

Beim Barfen ist es wichtig auf die Verteilung der einzelnen Futterbestandteile zu achten. Deswegen kommt hier die ultimative Barf-Anleitung:

Barfen – Fleisch:

Fleisch macht ungefähr 70% der Barf Ernährung beim Hund aus. Oft fragt man sich beim Barfen welches Fleisch man füttern sollte. Erlaubt sind fast alle Sorten von Fleisch: Rind, Geflügel, Lamm, Schaf und Ziege, Wild und Pferd. Auch exotischere Fleischsorten wie Strauß oder Känguru sind möglich.

Beim Barfen mit Fleisch sollte man zudem darauf achten, dass ca. 10-15% aus Innereien und Knochen bestehen. Auch Fisch kann seinen Weg in den Futternapf deines Vierbeiners finden.

barfen hund
Fleisch und Fisch machen beim Barfen etwa 70% der Nahrung aus.

Barfen – Obst und Gemüse:

Obst und Gemüse dürfen auch bei BARF nicht fehlen. 30% der Hundeernährung sollten deshalb aus verschiedenen Sorten Obst und Gemüse bestehen.

Wichtig: bei zu viel Obst ist Vorsicht geboten. Es enthält nämlich eine Menge Fruchtzucker, was deiner Fellnase in größeren Mengen nicht guttut. Gemüse sollte deshalb 2/3 der Menge ausmachen, Obst hingegen nur 1/3.

Aber Achtung! Nicht jede Sorte Obst und Gemüse eignet sich zum Barfen.

barfen-gemüse
Obst und Gemüse machen beim Barfen etwa 30% der Nahrung aus.

Hund barfen mit Gemüse – diese Sorten sind erlaubt

Generell ist so ziemlich jede Sorte von Gemüse erlaubt. Geeignet sind zum Beispiel:

barf gemüseBARF-Gemüse: das darf rein!

  • Zucchini
  • Karotten
  • Kürbis (nur gekocht!)
  • Paprika (nur die roten!)
  • reife Tomaten
  • Kartoffen (nur gekocht!)

Gemüse – Das darf nicht gefüttert werden!

Gemüsesorten, die einen hohen Anteil an Nitrat oder Oxalsäure beinhalten, sollten beim Hund barfen dringend vermieden werden:

Dieses Gemüse nicht füttern!

  • Zwiebeln und Zwiebelgewächse (nicht mehr als 3 Gramm pro Kilogramm)
  • Grüne oder gelbe Paprika
  • Unreife Tomaten
  • Rohe Bohnen und Hülsenfrüchte
  • Knoblauch (nicht mehr als 3 Gramm pro Kilogramm)

Hund barfen mit Obst – diese Sorten sind erlaubt

Obst sollte aufgrund des hohen Fruchtzuckergehalts, nur etwa 1/3 der Menge an Obst und Gemüse beim Barfen ausmachen.

BARF-Obst: das darf rein!

  • Äpfel
  • Birnen
  • Beeren (Himbeere, Brombeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren)
  • Sehr zuckerhaltige Obstsorten, wie Banane und Mango nur in Maßen!

Manche Obstsorten sind für Hunde gänzlich ungeeignet. Wiederrum andere vertragen nur manche Hunde nicht. Deshalb solltest du beim Barfen mit Obst auf ungeeignete Obstsorten achten.

Dieses Obst nicht füttern!barfen-obst

  • Holunderbeeren
  • Quitten
  • Sternfrucht
  • Trauben und Rosinen (unverträglich für manche Hunde)

Barfen – Getreide:

Den eigenen Hund barfen mit Getreide, ist ein umstrittenes Thema. Wie bei uns Menschen, benötigen auch unsere Vierbeiner genügend Kohlenhydrate um ausreichend Energie für den Tag zu haben. Sehr verträglich sind dabei (gekochte!) Kartoffeln. Umstritten mag das Thema Getreide beim Barfen wohl deswegen sein, da sie von vielen Menschen nicht als „artgerecht“ angesehen wird. Logisch eigentlich – oder haben Sie schon einmal einen Wolf seinen eigenen Quinoa kochen sehen?

Ungeachtet dessen, ist gekochtes Getreide ein wichtiger Energielieferant für unsere Fellnasen. Besonders geeignet sind dabei:

Geeignetes Getreide beim Barfen:barfen-getreide

  • Reis
  • Quinoa
  • Hafer

Achtung! Einige Getreidesorten, wie Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste enthalten Gluten. Gluten ist das Klebereiweiß im Getreide. Das ist per se nicht schlimm für den Hund – ebenso wenig wie für uns Menschen. Solange wir keine Unverträglichkeiten aufweisen. Genauso ist es bei Hunden auch. Gluten kann, aber muss nicht, zu allergischen Reaktionen führen.

Eine Glutenintoleranz beim Hund wird meistens durch eine Ausschlussdiät ermittelt. Kannst du bei deinem Hund Symptome wie Durchfall, Blähungen, Koliken oder Appetitlosigkeit erkennen, kann das ein Zeichen einer Glutenunverträglichkeit sein.

Da solche Symptome meist erst auftreten, wenn schon ein gewisser Schaden im Verdauungstrakt des Hundes entstanden ist, kann – wer auf Nummer sicher gehen möchte – einfach auf glutenhaltige Lebensmittel beim Hund verzichten.

Barf-getreide
Getreide beim Barfen ist kein Muss, jedoch ein wichtiger Energielieferant.

Barfen – Öle und Fette:

Wie bei uns Menschen auch, sollten in dem Ernährungsplan unserer Hunde, auch wertvolle Fette nicht fehlen. Mit wertvollen Fetten sind dabei mehrfach ungesättigte Fettsäuren gemeint.

Wichtige Fettsäuren, die der Organismus des Hundes benötigt, können oftmals vom Tier nicht selber hergestellt werden. Besonders die Linolsäure und alpha-Linolensäure sind für die Hunde wichtig, ebenso wie Omega-3-Fettsäuren.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, das Hundefutter beim Barfen, mit den richtigen Ölen und Fetten anzureichern.

barfen
Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind ein wichtiger Bestandteil beim Barfen von Hunden.

Barfen mit Öl – das ist erlaubt:

Öle beim Barfen:

  • Lachsöl
  • Leinöl
  • Hanföl
  • Nachtkerzenöl
  • Fischöl

Am besten wechselst du die Öle bei der Fütterung deines Hundes ab, damit eine Versorgung aller wichtigen Fettsäuren gewährleistet werden kann.

Diese Öle nicht füttern!

Generell sollte man beachten, kaltgepresste Öle aus erster Pressung zu verwenden. Bestenfalls in Öko- oder Bioqualität.

Einige Öle sind für den Hund nicht nur ungeeignet, sie können auch sehr gesundheitsschädigend sein!

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass manche Öle für den Hund sogar krebserregend sein können, da sie möglicherweise Veränderungen des Erbguts bewirken, was wiederrum zu Krebs führen kann. Zu den schädlichen Ölen für den Hund gehören:

Diese Öle nicht füttern!

  • Sonnenblumenöl
  • Distelöl
  • Maiskernöl
  • Erdnussöl (kann zu Epilepsie führen)
  • Rapsöl (kann Allergien, Tumore und Epilepsie fördern)
  • Sojaöl (kann Allergien und Hormonveränderungen bewirken)

Generell gilt es zu beachten, Öle beim Barfen nicht zu erhitzen. Durch das erhitzen können krebserregende Stoffe, wie das canzerogene Acrolein gebildet werden.

Barfen – Vitamine und Mineralien:

Im Idealfall deckt die Fütterung mit Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse, sowie mit wertvollen Ölen und Fetten, alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien ab. Da das Barfen allerdings zu 70% aus Fleisch und nur zu 30% aus Obst und Gemüse besteht, kann es häufig dazu kommen, dass manche wichtigen Vitamine und Mineralien fehlen.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, bei Bedarf einige wichtige Nährstoffe beim Hund zu supplementieren. Aufgrund häufiger Mangelerscheinungen beim Barfen (2) empfiehlt sich deshalb eine Nahrungsergänzung mit:

Zusätzliche Vitamine und Mineralien:barfen

  • Vitamin A, D und E
  • Jod
  • Kupfer
  • Zink

Wichtig! Bevor du deinem Hund zusätzliche Vitamine und Mineralien fütterst, solltest du das in jedem Fall mit deinem Tierarzt abklären, da eine Überdosierung mancher Mineralien, wie zum Beispiel Zink oder Kupfer, äußerst schädlich für deinen Hund sein können.

Wer jetzt schon den Überblick verloren hat, für den empfiehlt sich auf jeden Fall ein BARF Rechner, indem alle wichtigen Informationen über die Menge und Nährstoffverteilung aufgezeigt werden.

BARF Rechner und BARF Futterplan

Wer seinen Hund nicht mit Fertigprodukten füttert, bei denen Gewicht, Alter, Gesundheitszustand, Aktivität, etc. in der Dosierung und Nährstoffverteilung schon berücksichtigt sind, muss selbst darauf achten, dass alle wichtigen Nährstoffe beim Hund vorhanden sind.

barfen
Beim Barfen ist es wichtig einige Faktoren miteinzukalkulieren.

Empfehlenswert ist dabei ein BARF Rechner, der bei der täglichen Fütterung unterstützt. Kostenlose BARF Rechner gibt es im Internet zu finden. Einen sehr umfangreichen BARF Rechner findest du zum Beispiel hier.

Der BARF Rechner berücksichtigt dabei das Alter, die Aktivität, das Gewicht und viele weitere wichtige Indikatoren von deinem Hund. Auf dieser Grundlage kann dann ermittelt werden, welche Mengen von welchen Futtermitteln gefüttert werden sollten und welche Nährstoffverteilung sich dabei ergibt.

Basierend auf dem BARF Rechner kannst du dann für deinen Hund einen eigenen BARF Futterplan erstellen. Mit einem täglichen Futterplan für deinen Hund, vermeidest du es den Überblick darüber zu verlieren, was genau du deinem Hund verfüttern solltest. Außerdem kann mit einem BARF Futterplan sichergestellt werden, dass dein Vierbeiner alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine erhält, die für ihn wichtig sind.

Barfen bei Welpen

Viele HundebesitzerInnen kaufen sich einen Hund schon im Welpenalter. Dabei stellt sich die Frage ob Barfen bei Welpen auch möglich ist. Möchte man seinen Welpen barfen, gibt es jedoch einige Dinge zu beachten.

Besonders für HundezüchterInnen ist es wichtig, besonders in den ersten Lebenswochen, während der Welpe noch von der Mutter gesäugt wird, beim Barfen von Welpen einige Dinge zu berücksichtigen.

Anfangs empfiehlt es sich, die Lebensmittel beim Barfen zu einer breiähnlichen Konsistenz zu pürieren, da die Zähne meist noch nicht ausreichend vorhanden sind und das Futter von den Welpen so leichter verdaut werden kann.

barfen welpen
Beim Barfen von Welpen muss beachtet werden, dass sie erst ab der 6./7. Lebenswoche feste Nahrung zu sich nehmen können.

Beim Barfen von Welpen empfiehlt sich:

  • Rinderhack
  • Wertvolle Öle, wie Lachsöl, Hanföl, Fisch – und Nachtkerzenöl
  • Gekochtes Gemüse
  • Obst in Maßen

Möchtest du deinen Welpen barfen, solltest du dringend beachten, welche Lebensmittel du deinem Welpen nicht füttern solltest.

Barfen bei Welpen – diese Lebensmittel NICHT füttern:

  • Leinöl: Leinöl sollte erst ab dem 3. Lebensmonat gefüttert werden, da die Tiere die darin enthaltene Linolsäure noch nicht verdauen können
  • Ebenso können Vollkornprodukte, wie Vollkornreis, zu diesem Zeitpunkt noch nicht verdaut werden

Ab der 7. Lebenswoche hat sich der Welpe von der Mutter entwöhnt und die Zähne der kleinen Hunde sind weitestgehend vorhanden. Nun kann nach und nach auf feste Nahrung umgestiegen werden.

Ist Barfen gefährlich?

Es gibt einige Risikofaktoren, die sowohl für den Hund, als auch für den Menschen gefährlich werden können, wenn sie nicht beachtet werden. Zu den größten Risikofaktoren zählen:

Risikofaktoren beim Barfen:

  1. Falsche Mengen an Mikronährstoffen
  2. falsche oder rohe Kohlenhydrate
  3. Keime und Bakterien

1. Falsche Mengen an Mikronährstoffen

Zwar besagt die grobe Faustregel, dass Fleisch und Fisch etwa 70% der BARF Fütterung ausmachen sollten, jedoch sollte dieser Wert nicht überschritten werden. Ansonsten riskiert man einen Nährstoffmangel beim Hund. Besonders Gemüse beinhaltet viele wichtige Nährstoffe und Vitamine, die beim Barfen schnell zu kurz kommen können.

Um eine einseitige Ernährung und damit einen Nährstoffmangel bei deinem Hund zu vermeiden, ist das Barfen mit einem größeren Aufwand verbunden. Hilfreich sind BARF-Rechner, die Auskunft über die Menge der Futtermittel, sowie die Verteilung der Mikronährstoffe gibt.

Stellt man auf Grundlage von BARF Rechnern, oder in Absprache mit dem Tierarzt einen Futterplan auf, muss dieser in jedem Fall berücksichtigt werden.

2. Falsche oder rohe Kohlenhydrate

Wie bei uns Menschen, sind auch für unsere Vierbeinern manche (Zubereitungs-) Arten von Kohlenhydraten nicht geeignet. Getreide, Kartoffeln und Kürbis sollten in jedem Fall gekocht werden, da in rohem Zustand einige Giftstoffe enthalten sind.

Auch wenn das Barfen das Wort „roh“ schon im Namen enthält, gilt das nicht für diverse Gemüse -, bzw. Kohlenhydratsorten.

3. Antibiotikaresistente Keime und Bakterien

Ein weiterer Faktor, was das Barfen gefährlich machen kann – sowohl für Hunde als auch für Menschen – sind Keime und Bakterien. Diese können sich in rohem Fleisch oder Fisch befinden und sich sehr schnell verbreiten (3).

Keime und Bakterien sind beim Barfen ein überaus ernstzunehmendes Risiko. Eine Studie der Universität Zürich konnte nachweisen, dass mehr als die Hälfte, der von ihnen getesteten Futterproben, gefährliche Keime aufwiesen.

Durch die Massentierhaltung und den Einsatz von Antibiotika, ist es zudem sehr wahrscheinlich, dass ein Großteil dieser Keime antibiotikaresistent ist. In wenigen Proben der Züricher Studie, konnten sogar multiresistente E-coli-Bakterien gefunden werden, die sogar gegen ein Antibiotikum resistent sind, dass nur im höchsten Notfall eingesetzt wird, wenn alles andere nicht mehr hilft.

Hund barfen gefährlich
Roher Fisch oder rohes Fleisch kann gefährliche Bakterien und Keime beinhalten, die sich schnell überall verbreiten.

Die Wissenschaftler warnen deshalb, vor der Hundefütterung mit BARF, da sich Keime und antibiotikaresistente Bakterien nicht nur negativ auf unsere Vierbeiner auswirken können, sondern auch für uns Menschen sehr gefährlich werden können.

Wer dieses Risiko vermeiden möchte, sollte sowohl Fleisch, als auch Fisch in jedem, Fall abkochen, bevor es dem Hund gefüttert wird. Nur so können Bakterien und Keime abgetötet werden. Da das dann allerdings nicht mehr viel mit der Rohfütterung „BARF“ zu tun hat, sollte unter Abwägung der Risiken jeder für sich entscheiden, ob man seinen Hund barfen sollte.

Barfen – Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile Nachteile
Individuell angepasste Fütterung Großer Zeitaufwand
Artgerechte Fütterung Gefahr von Nährstoffmangel
Sehr verträglich Gefahr von Fehlfütterung (bspw. durch rohe Kohlenhydrate/ Gemüse)
Hochwertige Nährstoffe Fundiertes Wissen über Hundeernährung notwendig
Geeignet für Allergikerhunde Gefahr von antibiotikaresistenten Bakterien und Keimen
Fazit:
Nach diesem Artikel sollte jeder für sich entscheiden, ob man seinen Hund barfen möchte oder nicht. Die „biologisch artgerechte Rohfütterung“ bringt dabei einige Vor- aber auch erhebliche Nachteile mit sich. Zwar zeichnet sich das Barfen durch hohe Verträglichkeit und hochwertige Inhaltsstoffe aus, welche besonders auch für Allergikerhunde geeignet sind, jedoch sollte man sich über die Nachteile von Barfen bewusst sein, die das Barfen sowohl für Mensch als auch Tier gefährlich machen können. Während Nachteile, wie ein hoher Zeitaufwand noch hingenommen werden kann, besteht akute Gefahr durch antibiotikaresistente Bakterien, die zu sehr schweren Erkrankungen führen können. Aus diesem Grund, sollte jeder Hundehalter und jede Hundehalterin für sich, seinen oder ihren Hund und nach bestem Gewissen ermitteln, ob man seinen vierbeinigen Freund barfen möchte oder nicht.
Alisa
Autor

Hallo und herzlich Willkommen bei Petou! Mein Name ist Alisa und ich komme aus einem Ort irgendwo im tiefsten Schwarzwald. Ich habe in einem kleinen Ort im noch tieferen Schwarzwald „Online Medien“ studiert. Schon immer habe ich gerne in Blogs zu den unterschiedlichsten Themen gestöbert und mich hier und da ein wenig inspirieren lassen. Und mal ehrlich – was wäre ich für eine „Online Medien“-Studentin, wenn ich nicht auch mal einen eigenen Blog schreiben würde? Weiterlesen

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