Nicht immer ist es angenehm, wenn ein Hund sein Herrchen anhechelt oder herzhaft gähnt. Das ist vor allem dann sehr nervig und unangenehm, wenn aus dem Mund des Hundes ein fauliger Geruch strömt. Dann werden auch kleine Rülpser des Hundes für Frauchen und Herrchen ziemlich ekelig. Ein starker Mundgeruch ist nicht nur beim Kuscheln oder täglichen Umgang mit dem geliebten Vierbeiner sehr störend, sondern es kann sich auch ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung dahinter verbergen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab und an ist Mundgeruch beim Hund ist völlig normal.
  • Ursache sind häufig Bakterien
  • Meist reicht ein einfacher Kauknochen aus.
  • In schlimmen Fällen die Zähne des Hundes reinigen.

Produkttipp: Pedigree DentaSticks Daily Fresh

Unter den zahlreichen Produkten zur Mund- und Rachenpflege für Hunde, haben uns die DentaSticks Daily Fresh von Pedigree am meisten überzeugt. Die Doppelfunktion aus Zahnpflege und Atemerfrischung macht die empirisch geprüften Sticks zu einer sicheren und einfach zu verabreichenden Option. In 3 Varianten erhältlich, ist für jeden Hund, ob groß oder klein, etwas dabei.

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Ab wann wird bei einem Hund von Mundgeruch gesprochen?

Nicht jeder Geruch aus dem Maul eines Hundes wird als unangenehm empfunden. Hat das Tier gerade gefressen, strömt meistens ein typischer Futtergeruch aus dem Maul des Hundes. Aufpassen sollten Hundehalter, wenn aus dem Maul des Hundes ein fauliger Gestank kommt. Chemiker haben in der Vergangenheit herausgefunden, dass der Geruch häufig durch eine Schwefelverbindung verursacht wird. Diese Verbindungen entstehen immer als Stoffwechselprodukt von Bakterien. Die Bakterien fühlen sich besonders wohl, wenn sich zwischen den Zähnen Futtermittelreste gesammelt haben. Sie sind aber auch schnell aktiv in den Lefzenfalten, Speiseresten, die zwischen den Zähnen steckengeblieben sind, in den Zahnzwischenräumen von lockeren Zähnen oder in den Zahnfleischtaschen.

Bei Welpen kann ebenfalls Mundgeruch auftreten. Dieser tritt meist während des Zahnwechsels auf. Wenn sich Milchzähne lockern, kann sich das Zahnfleisch schnell entzünden. Teilweise kann das Zahnfleisch beim Wechsel der Zähne auch anfangen zu bluten. Sollten sich an diesen Stellen Nahrungsreste festsetzen, können sich schnell Bakterien bilden. Das macht sich als unangenehmer Mundgeruch bemerkbar. Sollte der Mundgeruch auch nach dem Zahnwechsel noch vorhanden sein, sollte der Welpe zu einem Tierarzt gebracht werden. Er kann einen Blick in das Maul des Hundes werfen und die Ursache herausfinden.

Viele Hundehalter bemerken den Mundgeruch, wenn das Tier faulig aufstößt, ein übel riechender Geruch aus dem Mund des Tieres kommt oder der Speichel fischig riecht. Je nach Art der Erkrankung riecht der Hund nach faulen Eiern oder es ist ein Eitergeruch spürbar.

Warum riecht ein Hund aus dem Maul?

In den meisten Fällen liegt ein anhaltender Mundgeruch bei einem erwachsenen Hund an einer Erkrankung im Rachen oder Maulbereich. Aber auch Zahnstein, faulige Zähne oder Zahnfleischprobleme können die Ursache sein. Riecht ein Hund ständig sehr unangenehm aus dem Mund, sollte auf jeden Fall der Tierarzt aufgesucht werden.

Wenn ein Zahn abgebrochen ist oder sich im Maul ein Eiterherd gebildet hat, macht sich das als fauliger Geruch bemerkbar. Die Gründe für einen üblen Geruch können aber auch bei einem Wurmbefall, einer Entzündung des Rachenraums oder eine Magen-Schleimhautentzündung liegen. Auch bei Hunden ist es keine Seltenheit, dass sie an einer Hals- oder Mandelentzündung leiden. In diesem Fall ist es sinnvoll, wenn der Hund ein spezielles Antibiotika vom Tierarzt verschrieben bekommt. Nur so lässt sich eine Mandelentzündung schnell und einfach behandeln. Niest der Hund oft oder hustet er? Dann kann es sich um auch um eine Nebenhöhlenentzündung handelt, die ebenfalls medikamentös behandelt werden muss. Viele Hunde wirken bei einer derartigen Entzündung sehr schlapp und lustlos. Sie werden auch nicht viel Fressen. Wichtig ist, dass der Hund während der Erkrankung viel trinkt.

Einige Nahrungsmittel wie beispielsweise Pansen können ebenfalls einen schlechten Geruch aus dem Maul verursachen. Wird der Hund ständig mit Tischresten oder minderwertigen Nassfuttermitteln gefüttert? Diese Nahrungsmittel beinhalten häufig Zucker oder andere ungesunde Zusatzstoffe. Das hat auf Dauer einen schlechten Einfluss auf die Mundflora des Tieres. Zusätzlich wird das Wachstum von Bakterien im Maul gefördert, sodass sich unangenehme Gerüche nicht vermeiden lassen. Unglückliche Hunde neigen dazu, dass sie Kot fressen. Das wirkt sich ebenfalls auf den Geruch aus dem Maul aus.

Ist Mundgeruch bei Hunden gefährlich?

Wenn der Mundgeruch durch eine ernste Erkrankung wie eine Magen-Schleimhautentzündung, Tumore oder Ekzeme im Maul- und Rachenbereich oder durch einen Pilzbefall verursacht werden, hat das für den Hund ernsthafte Folgen. Das wird sich beispielsweise bemerkbar machen, wenn der Hund das Futter verweigert. Auch Diabetes oder Erkrankungen der Niere oder Leber können einen Mundgeruch zur Folge haben. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass mit dem Hund so schnell wie möglich der Tierarzt aufgesucht wird, wenn ein längerer Mundgeruch zu riechen ist. Der Tierarzt wird die Ursache des üblen Geruchs herausfinden und eine entsprechende Therapie vorschlagen.

Mundgeruch beim Hund bekämpfen – Unsere Top 5 Tipps

Bevor gleich von einer schlimmen Erkrankung ausgegangen wird, sollte bei einem auftretenden Mundgeruch als erstes das Maul des Hundes genauer untersucht werden. Hundehalter sollten in diesem Fall die Maulhöhle des Hundes auf verfärbte oder faulige Zähne überprüfen. Wird ein abgebrochener oder fauliger Zahn gefunden, sollte mit dem Tierarzt ein Termin zur Zahnsanierung vereinbart werden. In einigen Fällen ist es notwendig, dass der Kiefer des Hundes hierfür geröntgt wird.

Tipp 1: Hundezahnbürste

Wenn sich in den Lefzenfalten oder Zahnzwischenräumen Nahrungsmittelreste festgesetzt haben, kann eine Hundezahnbürste sehr sinnvoll sein. Im Handel gibt es Vielzahl an Pflegemitteln, die speziell bei Hunden für saubere Zähne oder weniger Zahnstein sorgen. Bei einer rechtzeitigen Anwendung kann durch eine Hundezahnbürste Plaque beseitigt werden und einer Erkrankung der Maulhöhe somit vorgebeugt werden.

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Tipp 2: Futter wechseln

Wird ein fauliger Mundgeruch durch Nahrungsreste oder eine Plaquebildung verursacht, sollte das Futter gewechselt werden. Wenn der Hund ab und zu ein Leckerlie erhält, sollten Hundehalter ebenfalls immer an die Gesundheit der Zähne denken. Produkte, die einen hohen Zuckeranteil aufweisen, kommen für Hunde nicht in Frage. Hundehalter sollten beim Kauf immer einen Blick auf die Zutatenliste werfen. Wenn keine Angaben über einen Zuckeranteil auf der Verpackung zu finden sind, ist das in der Regel kein gutes Zeichen. Hier sollten Frauchen und Herrchen für ihren geliebten Vierbeiner besser zu Produkten greifen, die Mundgeruch verhindern können. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Kaustreifen die der Zahnpflege des Hundes dienen. Entscheidend ist aber auch die Härte und Form der kleinen Leckereien.

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Tipp 3: Kauknochen

Ein Kauknochen ist sozusagen die natürliche Zahnbürste des Hundes. Durch den Knochen werden Speisereste zuverlässig entfernt.

Beim Kauf von Spielzeug / Kauknochen sollte immer darauf geachtet werden, dass der Hund problemlos darauf herumbeissen kann. Es ist ein großer Unterschied, ob ein Hund auf einem Ball aus Plastik oder einem geeigneten Kauspielzeug herumbeisst. Im Handel gibt es eine große Auswahl an speziellen Spielzeugen, die speziell für die Zahnpflege hergestellt wurden. Mit ihnen kann jeder Hund herumtollen, spielen und tut gleichzeitig etwas Gutes für seine Zähne. Plaque wird beim Herumkauen sanft entfernt und gleichzeitig kann das Zahnfleisch auf eine natürliche Art und Weise massiert werden. Dadurch wird es besser durchblutet und kann Angriffe von Bakterien besser abwehren.

Lässt sich der Mundgeruch des Tieres auch nicht mit Kauknochen oder Wurzeln beseitigen, kann zu drastischen Maßnahmen gegriffen werden. Vorher sollte man jedoch einmal Kokosraspeln testen. Diese können Wunder auf dem Knochen wirken, gerade wenn der Knochen nur ab und an angenagt wird oder in der Ecke liegt. Einfach drüber streichen. Hunde lieben den Geschmack.

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Tipp 4: Mundsprays überdecken den Geruch

Im Handel sind spezielle Zahnpflege Zerstäuber für Hunde erhältlich. Auch Mundsprays für Hunde, ein spezieller Zusatz für das Trinkwasser können für einen angenehmen Atem sorgen. Durch die chemischen Produkte soll Zahnstein und Zahnbelag vermieden werden. Bei diesen Produkten muss getestet werden, ob der Hund das Mittel gut annimmt und wie stark sie ihre Wirkung im Maul des Hundes tatsächlich zeigen. Wenn sich der Hund unwohl danach fühlt, sollte eine andere Methode genutzt werden, um den Mundgeruch in den Griff zu bekommen.

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Tipp 5: Hausmittel gegen Mundgeruch

Viele Hundebesitzer haben in Tests und Erfahrungsberichten bestätigt, dass der Mundgeruch ihres Hundes durch frisch gehackte Minze oder Petersilie gemindert werden konnte. Beide pflanzlichen Stoffe lassen sich gut ins Futter mischen. Ein großer Vorteil ist, dass man auf Dauer durch die Beigabe der Kräuter eine natürliche und kostengünstige Lösung bei Mundgeruch gefunden hat. Ein kleiner Nachteil ist, dass durch die Hausmittel die Bildung von Zahnstein nicht verhindert werden kann. Auch Futterreste, die sich in der Maulhöhle angesammelt haben, lassen sich dadurch nicht beseitigen. Die Kräuter können aber zusätzlich zu Kauspielzeugen, Kauknochen oder speziellen Leckereien genutzt werden, damit sich der Atem des Hundes verbessert.

Ernährungstipps für Hunde

Einen wesentlichen Einfluss auf den Geruch eines Hundes hat das Futter, womit der Hund hauptsächlich gefüttert wird. Wenn ein Hund nur Dosenfutter zu fressen bekommt, kann er seine Zähne nicht ordentlich abreiben. Der Hund kann also nicht selbstständig die Zähne vom Zahnstein oder Zahnbelag befreien. Bei einer Nassfütterung ist Mundgeruch bei Hunden keine Seltenheit. Trockenfutter ist durch die spezielle Härte bei allen Hundearten die beste Wahl. Wenn der Hund das Trockenfutter gut annimmt, kann es auf Dauer dafür sorgen, dass einem Mundgeruch vorgebeugt wird. Mit der Wahl des richtigen Futters können Hundehalter einen großen Beitrag zur Mundhygiene eines Hundes leisten.

Einige Hersteller bieten im Handel spezielles Futter an, das für gesunde Zähne geeignet ist und einen unangenehmen Maulgeruch verhindert. Hierfür wurden dem Trockenfutter besondere Inhaltsstoffe beigefügt, die diese Eigenschaft unterstützen.
Eine zusätzliche Möglichkeit, einen Mundgeruch bei Hunden zu verhindern ist die Verwendung von Futterzusätzen. Für die Zähne und die Gesundheit des Hundes sind Seealgen sehr gut geeignet. Es handelt sich hierbei um ein natürliches Produkt, welches auf die Zähne einen besonders positiven Effekt erzielen kann. Durch die Verwendung von Seealgen bildet sich weniger Plaque und die Zähne des Hundes wirken sichtlich sauberer. Der Mundgeruch sollte stark nachlassen. Viele Futterzusätze werden direkt in das Hauptfutter gemischt und von Hunden gut angenommen.

Hunde, die intensiv und lange an etwas herumkauen, haben in der Regel wesentlich weniger Zahnbelag oder Zahnstein. Hundehalter sollten ihrem geliebten Vierbeiner daher regelmäßig Kauartikel kaufen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass sich der Hund lange damit beschäftigen kann, sondern er wird auch wesentlich besser aus dem Mund riechen. Besonders gut geeignet ist ein Stück Geweih oder spezielle Kauwurzeln.

Alisa
Autor

Hallo und herzlich Willkommen bei Petou! Mein Name ist Alisa und ich komme aus einem Ort irgendwo im tiefsten Schwarzwald. Ich habe in einem kleinen Ort im noch tieferen Schwarzwald „Online Medien“ studiert. Schon immer habe ich gerne in Blogs zu den unterschiedlichsten Themen gestöbert und mich hier und da ein wenig inspirieren lassen. Und mal ehrlich – was wäre ich für eine „Online Medien“-Studentin, wenn ich nicht auch mal einen eigenen Blog schreiben würde? Weiterlesen

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